Empowerment & Positive Führung in Krisenzeiten

Empowerment & Positive Führung in Krisenzeiten

Empowerment & Positive Führung in Krisenzeiten

Professionell im Job und Innere Aufruhr – Geht das zusammen?

9:00 Uhr im virtuellen Meetingraum. „Guten Morgen! Alles klar?“. Eine Standartfrage. Ich reagiere automatisiert mit „Ja, alles ok“ und zeige mein routiniertes freundliches Lächeln. Und schon geht es los mit dem daily business as usual. Was keiner hört ist die innere Stimme, die synchron läuft: „Nichts ist ok. Ich weiß nicht, wie ich den Tag überstehe….“

Eine Szene, aus dem Leben gegriffen, die mit großer Wahrscheinlichkeit gerade aus der Erfahrung der letzten Monate heraus vielen bekannt ist. Wir sind geübt darin, professionell aufzutreten, persönliche Befindlichkeit zurückzuhalten und Rollen zu spielen. Daran ist nichts Ungewöhnliches. Es funktioniert. Meistens.

Was ist nur, wenn das Innenleben keine Ruhe gibt, weil z.B. Belastung konstant bleiben oder zunehmen und der Anspruch an Professionalität dem keinen Raum erlaubt? Im Umgang mit psychischen Belastungssituationen ist Achtsamkeit gefragt. Betroffene und Führungskräfte fehlen es hier oftmals noch an Handlungskompetenz, denn noch immer gibt es die Überzeugung, privates hat keinen Platz im Business. Dies ist zu kurz gedacht.

Belastungen, ob sozialer oder gesundheitlicher Natur, wirken sich auf das berufliche Umfeld aus, das liegt in der Natur der Sache. So können sich Missverständnisse häufen, der Kommunikationsfluss abnehmen und die Leistungsfähigkeit abfallen. So wie gute Laune ansteckend wirkt, ist auch Belastung bei Dritten spürbar, manchmal vielleicht nur als ein diffuses Gefühl der Unstimmigkeit. Wir spiegeln uns gegenseitig und im worst case kann eine Depression des Chefs zur Depression des gesamten Teams werden. Dies kommt vor.

In der Konfrontation mit der Pandemie sind wir sehr mit unserer inneren Balance beschäftigt – auch das ist normal. Es zeichnet sich eine Häufung von psychischen Belastungen ab. Unternehmen und Führungskräfte brauchen einen Umgang damit. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Unternehmenskultur. Es kann helfen zu prüfen, ob Offenheit und Authentizität des Einzelnen akzeptiert ist und, ob Achtsamkeit in Bezug auf den Einzelnen Platz findet. In die Kommunikation- und Feedbackkultur zu investieren, lohnt sich. Dann kann z.B. auf die Frage „Alles klar?“ ein ehrliches „Heute nicht so …“ folgen und mit der Frage „Was können wir für dich tun?“ reagiert werden. Dies hilft einzuschätzen, was ich heute als Führungskraft erwarten kann. Der Mitarbeiter fühlt sich wahrgenommen, was sich in jedem Fall positiv auf auswirkt. Im Großen zahlt solch eine Transparenz auf das Betriebsklima, Mitarbeiterbindung und Handlungsfähigkeit ein.

Bild 1: Die 5 Faktoren für Positive Leadership nach dem PERMA-Lead®- Modell

Tatsächlich ist der Bedarf an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit von Mitarbeitern und Unternehmen mehr und mehr zwingend. Nicht umsonst sind Begriffe wie Selbstwirksamkeit, Resilienz oder auch Widerstandsfähigkeit im Beratersektor in aller Munde. Auf der Suche nach einem Umgang mit strapazierenden Einflüssen ist es hilfreich, in die Ressourcenarbeit des Einzelnen – Mitarbeiter oder Führungskraft – zu investieren. Die Positive Psychologie bietet hier z.B. wirkungsvolle Methoden wie das PERMA-Modell von Martin Seligman an. So können effizient Impulse gesetzt werden, mit denen sich Menschen und Teams auch in belastenden Situationen Stabilität erhalten können.

Die Frage  „Professionell im Job und Innere Aufruhr – Geht das zusammen?“ können wir also mit einem berechtigt optimistischen „Ja“ beantworten. Hand in Hand mit dem Mitarbeiter und mit der Bereitstellung der nötigen Ressourcen. Als Führungskraft erfahren sie dazu mehr in unserem praxisorientierten zweitägigen Seminar. Hier stärken wir Führungskräfte und Unternehmer im Umgang mit psychischen Belastungssituation und entwickeln gemeinsam Handlungsoptionen, wie sie positiv auf sich selbst und ihre Mitarbeiter einwirken können.

Als Führungskraft erreichen Sie dadurch:

    • mehr Sicherheit in Krisensituationen
    • ein frühzeitiges Erkennen von Handlungsbedarfen und Chancen
    • Erhalt bzw. Förderung von Selbstwirksamkeit und Leistungsfähigkeit des Teams

Hier geht’s zu den Informationen zum FK-Seminar „Empowerment & Positive Führung“

Zu den Trainern:

Alexandra Schneider ist Business- und Personal-Coach und arbeitet freiberuflich seit mehr als 15 Jahren mit Unternehmen, Teams und Einzelpersonen zusammen. Den Fokus ihres Wirkens legt sie dabei auf Empowerment durch Collaboration von Menschen im Unternehmen und ein unterstützendes Betriebs- wie Teamklima. Ihr Background als Expertin in Kommunikationspsychologie und Heilpraktikerin f. Psychotherapie erlaubt ihr eine erhöhte Wahrnehmung für Zusammenspiel von Persönlichkeit und Berufsalltag.

Michael Eckolt hat über 15 Jahre Berufserfahrung in großen Unternehmen im internationalen Umfeld und ist seit mehr als 10 Jahren freiberuflich als Trainer, Coach und Projektmanager unterwegs. Nachdem er sich lange Jahre intensiv als Change Manager mit dem Thema Veränderung auf Individual-, Team- und Organisationsebene auseinandergesetzt hat, ist er seid 9 Jahren im Thema Agilität und New Work unterwegs, und hat innerhalb der kyona Gruppe 2018 die kyona Academy GmbH mitgegründet. Menschen befähigen und ihnen kontiniuierliches Wachstum ermöglichen sowie sie in einem positiven Umfeld in die Handlung zu bringen, sind die Dinge, die ihm wichtig sind.

Die Trainings finden remote-live als Online Training oder auch als Präsenztraining in Berlin statt. Hier geht’s zu den Terminen

Weitere Infos oder Kontakt über:
Michael Eckolt
kyona Academy GmbH
Tel: 030 3741 9404
michael.eckolt@kyona.eu